20. Februar 2015

Den "Islamischen Staat" entlarven

Nicht der Islam ist der Feind, Vereinnahmung der Religion durch Extremisten ist das Problem – erklärte Präsident Obama auf einer Konferenz zum gewaltbereiten Extremismus in Washington. Es gab Kritik an Obama, aber auch Lob für eine weise Idee.

Von Andreas Horchler, ARD-Hörfunkstudio Washington

Am Ende der Konferenz mit Teilnehmern aus 65 Staaten steht die Verabredung, besser hinzusehen, enger zusammen zu arbeiten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, wenn junge Menschen aus sozial schwachen Milieus drohen, dem Ruf des gewaltverherrlichenden “Islamischen Staats” (IS), der Terrororganisation Al Kaida oder rechtsradikalen Gruppen zu folgen. Die Vorstellung, der Westen sei im Krieg mit dem Islam ist für US-Präsident Barack Obama eine hässliche Lüge.

Die deutsche Gipfelteilnehmerin Claudia Dantschke kümmert sich seit Jahren um Familien, in denen junge Menschen dem gewaltbereiten Islamismus verfallen. Die Beratungsstelle “Hayat” ist dem Berliner Zentrum für demokratische Kultur angeschlossen.

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Videostatement von Claudia Dantschke
Nachtmagazin 20.02.2015 00:15 Uhr: Claudia Dantschke, Islamismusexpertin und Leiterin des Projekts Hayat, auf der internationalen Konferenz “The White House Summit To Counter Violent Extremism” in Washington

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