29. November 2017

Mein Kind im IS. Täter oder Opfer?

Für die Eltern ist es ein Albtraum: Das eigene Kind ist zum sogenannten “IS” ausgereist. Jetzt, wo dieser weit zurückgedrängt ist, könnten bald viele ehemalige Kämpfer zurückkehren. Wie damit umgehen.
Für die Eltern kommt es aus heiterem Himmel: Das eigene Kind ist weg – ausgezogen in ein Kriegsgebiet, um dort die Terrormiliz “Islamischer Staat” zu unterstützen. So geschehen auch im Fall von “Linda W.” aus dem sächsischen Pulsnitz, die in den Irak ausreiste und dort einen IS-Kämpfer heiratete. Nur ein Fall von fast eintausend in Deutschland. Häufig verstehen Eltern von “IS-Kindern” die Welt nicht mehr: Gab es Anzeichen für eine Radikalisierung? Haben sie doch etwas übersehen? Diese Fragen plagen zurückgelassene Familien. Doch nicht nur von ihren Kindern fühlen sie sich allein gelassen. Der Vorwurf: Von den Behörden erfahren sie kaum etwas über den Verbleib. Die Berichterstattung mit Schlagzeilen wie “Die Dschihad-Braut” oder “Terrormädchen” belasten sie.
Für die Eltern kommt es aus heiterem Himmel: Das eigene Kind ist weg – ausgezogen in ein Kriegsgebiet, um dort die Terrormiliz “Islamischer Staat” zu unterstützen. So geschehen auch im Fall von “Linda W.” aus dem sächsischen Pulsnitz, die in den Irak ausreiste und dort einen IS-Kämpfer heiratete. Nur ein Fall von fast eintausend in Deutschland. Häufig verstehen Eltern von “IS-Kindern” die Welt nicht mehr: Gab es Anzeichen für eine Radikalisierung? Haben sie doch etwas übersehen? Diese Fragen plagen zurückgelassene Familien. Doch nicht nur von ihren Kindern fühlen sie sich allein gelassen. Der Vorwurf: Von den Behörden erfahren sie kaum etwas über den Verbleib. Die Berichterstattung mit Schlagzeilen wie “Die Dschihad-Braut” oder “Terrormädchen” belasten sie.
Darüber diskutiert FAKT IST!-Moderator Andreas F. Rook unter anderem mit:

Claudia Dantschke, Islamismusexpertin und Leiterin der Beratungsstelle für Angehörige HAYAT Christoph Reuter, Spiegel-Korrespondent in Beirut Gordian Meyer-Plath, Präsident Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen Joachim Wendt, Vater eines ehemals ausgereisten Kindes

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