10. Dezember 2014

NEWS: "Ich lebe nur für Allah". Argumente und Anziehungskraft des Salafismus

Broschüre der Schriftenreihe Zentrum Demokratische Kultur erschienen

Claudia Dantschke, Ahmad Mansour, Jochen Müller, Yasemin Serbest

“Ich lebe nur für Allah” Argumente und Anziehungskraft des Salafismus

Schriftenreihe Zentrum Demokratische Kultur, Berlin 2011

88 Seiten

Eine Minderheit unter den sehr religiösen Muslimen hat in den vergangenen Jahren für beträchtliches Aufsehen gesorgt: die so genannten Salafiten. Seit einigen Jahren ziehen charismatische Imame dieser islamistisch-fundamentalistischen Strömung immer mehr Jugendliche unterschiedlicher Herkunft in ihren Bann. Zwar halten nur sehr wenige unter ihnen die Ausübung von Gewalt zur Durchsetzung ihres Islamverständnisses für legitim. Aber auch die „moderaten“ Repräsentanten des Salafismus in Deutschland stehen für Positionen und Perspektiven, die als demokratiegefährdend gelten können — etwa wenn sie Andersdenkende und -lebende diffamieren und abwerten. Vor diesem Hintergrund sind salafitische Ideologien nicht nur ein sicherheitspolitisches Thema, sondern auch ein Feld für Pädagogik und politische Bildung.

Die Broschüre richtet sich vor allem an pädagogisch Tätige zur Begegnung und Prävention von politischem Salafismus. Auf über 80 Seiten werden neben grundlegenden Informationen über Geschichte und Strömungen des Salafismus anhand ausgewählter Quellen und Prediger spezifische Themenfelder und charakteristische Argumentationsmuster von Salafisten dokumentiert und analysiert, einschließlich einer Erörterung, warum diese Positionen für Jugendliche und junge Erwachsene attraktiv sein können.

Versand der Broschüre gegen eine Bereitstellungspauschale von je 2,50 € + 2,50 Versandkostenpauschale (Die Versandkostenpauschale erhöht sich je nach Anzahl) unter: info[at]zentrum-demokratische-kultur.de
Wir versenden gegen Vorkasse. Die Bearbeitung kann einige Tage in Anspruch nehmen.


Die Broschüre entstand im Rahmen des Modellprojektes „Demokratie stärken – Auseinandersetzung mit Islamismus und Ultranationalismus” der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH. Das Projekt wurde gefördert im Rahmen des Bundesprogramms “Initiative Demokratie stärken” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.