HAYAT-Deutschland

Gründung und Einbindungen

HAYAT-Deutschland ist eine von der Islamismusexpertin Claudia Dantschke und dem Extremismusexperten Dr. Bernd Wagner im Jahr 2011 gegründete Initiative der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH. Sie griff auf die vielfältigen Erfahrungen der Familien- und Angehörigenberatung in Fällen extremistischer Radikalisierung zurück.
Sie arbeitet nach dem Modell des ZDK-Community Coaching für demokratische Kultur als plurale Lebensweise, dass seit 1997 im Zentrum Demokratische Kultur entwickelt wurde. Integriert sind Formate der Deradikalisierung, die seit 2000 in der Initiative EXIT-Deutschland hervorgebracht wurden.

„Hayat“ – das heißt „Leben“.

Hayat (Türkisch und Arabisch für ‚Leben’) ist deutschlandweit, mit Unterstützung der damaligen Bundesministerin Kristina Schröder (CDU), zuerst gegründete Beratungsstelle für Angehörige von Personen – meist Mütter, Väter oder Geschwister – die sich islamistisch, zumeist salafistisch radikalisieren, sich dem militanten Jihadismus anschließen, in missionsgetragen Konfliktregionen ausreisen (wollen) und von dort zurückkehren. Eingeschlossen sind die Fragen der Deradikalisierung, Integration in humanistisch-demokratische Lebensvollzüge und Fragen von Schutz und Sicherheit für Menschen und Sachwerte durch Rückgewinnung in den Kreis der friedvollen und pluralistisch lebensverstehenden Familien und andere solche Gemeinschaften und Gemeinden.
HAYAT ist auch eine Anlaufstelle für Personen, die mit dem militanten Jihadismus brechen und gewalttätige Gruppen verlassen wollen.

Beratungsstelle HAYAT – Neue Bundesländer und Berlin/ Zentralstelle

Montag – Freitag von 11.00 – 15.00 Uhr

Telefone:
+49 (0) 157 71359963
+49 (0) 30 2348 93 35

PC-Fax und Voice:
+49 (0) 212 1745890

E-Mail für Beratungsanliegen: info[at]hayat-deutschland.de

Beratungsstelle HAYAT – Region Bonn

Montag – Freitag von 11.00 – 15.00 Uhr

Telefon:
+49 (0) 228 97 66 7000

PC-Fax und Voice:
+49 (0) 212 1745890

E-Mail für Beratungsanliegen: info[at]hayat-deutschland.de

ZDK Clearing- und Beratungsstelle HAYAT – Flucht

Montag – Freitag von 11.00 – 15.00 Uhr

Telefon:
+49 (0) 177 2404784

PC-Fax und Voice:
+49 (0) 212 1745890

Sicherheitsfragen und Sicherheitsberatung

Die Beratungsstellen HAYAT übernehmen keine unmittelbaren Aufgaben der Vorbeugung, Präemption und Distanzierung von extremistischer Radikalität, der (exekutiven) Gefahrenabwehr, der Notwehr und des Notstandes sowie des Ausstiegs aus dieser sowie keine psychologische oder psychotherapeutische Interventionen.
Das schließt unmittelbare Kontakte mit radikalen Personen nicht grundsätzlich aus, sofern sie dem eigentlichen Beratungsgeschehen für verantwortliche Ratsuchende dient.

Sicherheitsberatung

Für konsuliarische Beratungen in Sicherheitsfragen steht Herr Diplom-Kriminalist Dr. Bernd Wagner zur Verfügung.

Telefon:
+ 49 (0) 177 2404592 (zugleich auch EXIT-Deutschland)

PC-Fax und Voice:
+49 (0) 212 1745890

E-Mail für Beratung Sicherheitsanliegen: dr.bernd.wagner[at]hayat-deutschland.de

Die Hotlines sind ausschließlich für Ratsuchende. Bitte richten Sie Medienanfragen nicht per Telefon an die Beratungsstelle HAYAT.
Bitte nutzen Sie hierfür folgende Mailadresse: presse[at]hayat-deutschland.de

HAYAT-Deutschland


Empfehlungen

C. Dantschke, A. Mansour, J. Müller, A. Taparli; “Der ideale Türke”. Der Ultranationalismus der Grauen Wölfe in Deutschland. Eine Handreichung für Pädagogik, Jugend- und Sozialarbeit, Familien und Politik. Schriftenreihe Zentrum Demokratische Kultur, Berlin 2013. Mehr Informationen

C. Dantschke, A. Mansour, J. Müller, J. Serbest; “Ich lebe nur für Allah” Argumente und Anziehungskraft des Salafismus. Schriftenreihe Zentrum Demokratische Kultur, Berlin 2011. Mehr Informationen

C. Dantschke; Familien stärken gegen Extremismus und Gewalt. Die speziellen Anforderungen im Kontext Türkischer Ultranationalismus und Islamismus.
Schriftenreihe Zentrum Demokratische Kultur, Berlin 2010. Mehr Informationen

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